Förderprojekt - Stiftungsprofessuren und Forschungsprojekte

Stiftungsprofessuren und Forschungsprojekte


Die Heinz Nixdorf Stiftung fördert folgende Heinz Nixdorf-Stiftungsprofessuren:

"Biomedizinische Elektronik" an der TU München
(ab 2017) Prof. Dr. rer. nat. Oliver Hayden
"Didaktik der Mathematik" an der TU München
(ab 2010) Prof. Dr. Kristina Reiss
"Elektro- und Informationstechnik" an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft
(ab 2013) Prof. Dr. Norbert Fritsche

Die Heinz Nixdorf Stiftung fördert folgende Forschungsprojekte:

Die Heinz Nixdorf Stiftung finanziert das Projekt „Lernen mit dem Tablet-PC: Eine Einführung in das Bruchrechnen für Klasse 6“. Das Projekt wird durchgeführt durch den Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mathematik der TU München (Prof. Dr. Kristina Reiss und Prof. Dr. Dr. Jürgen Richter-Gebert). Das Projekt ist durch die konsequente Nutzung der Interaktivität gekennzeichnet. Es geht um die prototypische Erstellung einer Tablet-basierten Lehr-Lern-Umgebung, die sowohl im Kontext der Klasse als auch in Partnerarbeit eingesetzt werden kann. Im Rahmen des Projekts werden auch die Motivation und der Umgang mit dem Medium in die Evaluation einbezogen.

Die Stiftung Westfalen fördert die Durchführung des Forschungsprojekts „Multimodale Bildgebung des Gehirns als Möglichkeit zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Sport“. Dieses Forschungsprojekt wird durch das Sportmedizinische Institut Department Sport & Gesundheit der Universität Paderborn (Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger) durchgeführt. Für das Verständnis von Veränderungen durch leichte Gehirnerschütterungen oder Ermüdung im Sport spielen insbesondere Veränderungen in der Architektur und Aktivität von hierarchisch organisierten Netzwerken im Hirn eine Schlüsselrolle. Obwohl diese pathophysiologischen Veränderungen zum Teil bereits gut beschrieben sind, steht der Transfer in die Praxis zum jetzigen Zeitpunkt noch aus. Biomarker für die Diagnose und Verlaufsbeurteilung von leichten Gehirnerschütterungen im Sport und Überlastungszuständen des Gehirns durch Übertraining können nachhaltig dazu beisteuern, Leistungs- und Breitensport gesünder und das Training effektiver zu gestalten. Durch das Forschungsprojekt soll die funktionelle Konnektivität hirneigener Netzwerke mittels multimodaler Bildgebung im Rahmen von hochauflösenden Verfahren dargestellt werden. Die Anwendung der multimodalen Bildgebung soll durch das Forschungsprojekt maßgeblich weiterentwickelt werden.